30. August 2010: Islamkonferenz in Göteborg

Moslems verbrennen die schwedische Flagge

Europenews berichtete über die Teilnahme Elisabeths an einer weiteren hochkarätig besetzten Islamkonferenz. Dieses Mal in Göteborg, Veranstalter waren die späteren großen Gewinner der Reichstagswahl in Schweden – die Schwedendemokraten:

Elisabeth Sabatitsch-Wolff:
Islam und die Meinungsfreiheit

Die dritte Rednerin war Elisabeth Sabaditsch-Wolff, die ihre Erfahrungen auf ihr Aufwachsen im Iran bis zur Revolution zurückführen kann, ihr Vater schaffte es damals, das letzte Flugzeug zu erreichen, das außer Landes flog. Im Jahr 1990 arbeitete sie in der österreichischen, diplomatischen Mission in Kuwait, und wurde dort von der einmarschierenden irakischen Armee gefangen genommen und als Geisel gehalten. Später arbeitete sie in auch in Libyen, ohne aber sofort zu erkennen, dass es eine Verbindung gab zwischen dem Islam und dem hohen Konfliktpotential, das sie umgab.

Erst als sie im Jahr 2001 nach Wien zurückkehrte und einen steigenden Einfluss des Islams in ihrem eigenen Land bemerkte, begann sie, die islamische Theologie und Denkweise zu studieren, um dann herauszufinden, dass der radikale Islam intolerant und totalitär ist. Ihre vermehrte Teilnahme an öffentlichen Debatten hat dazu geführt, dass sie gleichgesinnte Menschen im Wiener Akademikerbund traf, in dem sie nun Vorstandsmitglied ist.

Der Akademikerbund hat sich dem Erhalt westlicher Werte verschrieben, unseren christlich-hellenistischen Wurzeln, der österreichischen Wirtschaft und der unverfälschten Demokratie. Und obwohl der Islam natürlich wie jeder andere Glaube praktiziert werden kann, so ist die Einführung des Islams in unser politisches Leben und unsere Rechtssysteme nicht akzeptabel.

Der Akademikerbund ist von der Presse und von Politikern, die sein derzeitiges Positionspapier zutiefst unakzeptabel fanden, massiv angegriffen worden, weil sie es mit dem Nationalsozialismus vergleichbar fanden. Die Tatsache, dass man dort kaum irgendeine politische Position finden kann, die weiter entfernt wäre vom Nationalsozialismus als die libertären Ideale des Akademikerbundes, wurde ignoriert, wie auch die Tatsache, dass der Vorsitzende, des WA, Herr Müller während des Zweiten Weltkriegs, ein Opfer des Nationalsozialismus war.

Abgesehen von ihren Aktivitäten beim Akademikerbund wurde ESW von der politischen Partei FPÖ eingeladen, um über die Funktionsweise des radikalen Islams und Islamismus zu berichten. Wegen ihrer kritischen und daher auch negativen Analyse des Islams wurde sie von einer Journalistin bei der österreichischen Polizei wegen „Hassrede“ angezeigt, die ihr Seminar verdeckt besuchte und der linken Zeitschrift „News“ Bericht erstattete. Der Fall ist noch in der Schwebe bei den zuständigen Behörden, die bis jetzt schon vier Monate dazu benötigt haben zu entscheiden, ob der Fall vor Gericht gehen, oder wegen fehlender Gründe fallen gelassen wird.

Die bevorstehenden österreichischen Gemeinderats- und Kommunalwahlen haben in Wien eine interessante Wendung genommen. Obwohl eine Debatte über Immigranten, Islam und Integration gewöhnlich von den dominierenden politischen Parteien vermieden wird, ist die FPÖ heute groß genug, um die im schwedischen Stil aufgebaute Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Aber einige provokative Wahlslogan haben das Schweigen gebrochen, und zu einem Zusammenbruch des gewohnten Anstands in Wahlkampagnen geführt, bis hin zu dem Punkt, an dem der Bürgermeister Wiens, Michael Häupl behauptete, dass eine Stimme zu Gunsten der FPÖ zu Gewalt auf den Straßen Wiens führen würde.

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