Elisabeth Sabaditsch-Wolffs Rede in Paris, 18.12.2010

Elisabeth Sabaditsch-Wolff sprach am 18. Dezember in Paris vor dem Counterdjihad, die Übersetzung stammt wieder einmal von Liz von Europenews, der aller Dank gebührt.

Guten Tag meine Damen und Herren, ich bin sehr erfreut heute hier in Paris zu sein, dem Geburtsort der modernen, säkularen europäischen Regierungsform. Und ich freue mich ganz besonders, dass ich von Gandalf eingeladen wurde, der die Allianz Stopp die Scharia gegründet hat. Gandalf war maßgeblich daran beteiligt, den Focus der europäischen Counterjihad Bewegung vom Islam als Religion auf die bösartigen Seiten der Scharia zu konzentrieren.

Wenn Sie über den Islam und/oder die Scharia diskutieren, werden Sie dann auch immer angeklagt islamophob zu sein? Ein Nazi? Xenophobisch? Heuchlerisch? Jemand der den Islam missversteht (copyright von R. Spencer)? Wurden Sie schon einmal von wohlmeinenden Freunden angegriffen, die entweder zum Linken/Liberalen Meinungsspektrum gehören und an eine Religion des Repsekts glauben in der alles möglich ist, oder von Freunden, die im Prinzip mit Ihnen übereinstimmen, die aber soooo viel Angst haben um Sie und vorschlagen dass Sie damit aufhören, damit sie am Leben bleiben. (Was sagt uns das über die Religion des Friedens)?

Ich denke, ich kann mit einiger Sicherheit annehmen, dass die meisten unter Ihnen, wenn nicht alle, an dem einen oder anderen Punkt mit den vorher angesprochenen Anschuldigungen schon einmal konfrontiert worden sind. Ich kann das mit Sicherheit bestätigen. Aber ich kann Ihnen auch sagen, dass ich vor Gericht gezerrt wurde und einer Gerichtsverhandlung gegenüberstehe, weil ich etwas gesagt habe, was ich als die Wahrheit ansehe; eine Wahrheit, die viele, insbeondere diejenigen der regierenden Elite, nicht gerne hören. Traurigerweise scheint es in einer Diskussion so zu sein, dass wenn eine Seite keine richtigen Argumente mehr hat, er oder sie Zuflucht in persönlichen Angriffen sucht. “Diese Frau [als ob ich keinen Namen hätte!] ist eine Hasspredigerin. Sie darf das nicht sagen! “ Was darf ich nicht sagen? Dass das Scharia Recht im Gegensatz zu unseren säkularen Gesetzen steht? Dass es Rechtsklauseln gibt, die die Apartheid der Geschlechter beinhalten wie auch das Töten jener, die den Islam verlassen wollen, oder sich das Recht der Redefreiheit nehmen? Dass die Scharia die Amputation von Gliedmaßen beschreibt und die Kreuzigung, obwohl der Artikel 5 der Menschenrechtskonvention ausdrücklich fordert, dass “Niemand der Folter unterworfen werden darf, oder einer bösartigen, unmenschlichen oder herabwürdigenden Behandlung oder Strafe.” Nun raten Sie mal! Das ist genau das, was die Anklage gegen mich vorbringt!

Meine Damen und Herren!

Im Herbst 2009 wurde ich von der größten österreichischen Oppostionspartei gebeten, ein dreiteiliges Seminar über den Islam und die Islamisierung Europas abzuhalten. Ich tat dies, indem ich den Koran, die Hadith und die Sunnah zitierte. Ich zitierte auch wohlbekannte muslimische Politiker wie Erdogan, Ghaddafi, Arafat oder den ehemaligen algerischen Premierminister. Weder ich noch die Teilnehmer des Seminars wussten zu dieser Zeit, dass sich eine junge Journalistin eingeschlichen hatte um bei den Behörden gegen mich Anzeige zu erstatten, die mich im Folgenden dann der Anstachelung zum Hass anklagten. Lassen Sie mich den relevanten Paragraphen kurz zitieren:

Unter Berücksichtigung des § 283 des StGB wird eine Person der Verhetzung für schuldig befunden:

(1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, zu einer feindseligen Handlung gegen eine im Inland bestehende Kirche oder Religionsgesellschaft oder gegen eine durch ihre Zugehörigkeit zu einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft, zu einer Rasse, zu einem Volk, einem Volksstamm oder einem Staat bestimmte Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich gegen eine der im Abs. 1 bezeichneten Gruppen hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft oder verächtlich zu machen sucht..

Dieses Verbrechen kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft werden

Der Aufschrei innerhalb der regierenden östrreichischen Elite war ohrenbetäubend. Hochrangige Politiker, Bischöfe, Rabbis, und Imame wurden befragt, um ihre Kommentare über den Inhalt eines Seminars abzugeben, das sie nie besucht hatten. Ein sehr bekannter muslimischer Universitätsprofessor, der von dieser Zeitschrift gebeten wurde einiger meiner kontroversen Standpunkte zu analysieren, kam zu dem Ergebnis, dass ich genau wie Osama bin Laden sei!

Innerhalb weniger Stunden wurde mein Leben auf den Kopf gestellt. Einige meiner Freunde distanzierten sich von mir, und baten mich bei Zusammenkünften, bei denen Muslime auftauchen könnten, wegzubleiben. Die Medien ignorierten mich total und fanden die Geschichten einer kosovarischen Familie, die die Regierung dazu erpressen wollte, ihnen politisches Asyl zu gewähren, nachdem ihnen dies zum X-ten Male verweigert worden war, interessanter und fesselnder. “Wir müssen über die Idiotie dieser Frau [wiederum kein Name] nicht berichten, “ antwortete eine liberale linke Zeitung auf eine Anfrage. Was macht es schon, dass die kosovarische Familie das Gesetz gebrochen und ich nur aus dem Koran zitiert hatte? Das darf man nicht sagen!

Interessanterweise haben mich die fragwürdigen Aktionen der Zeitschrift anstatt mich tot zu schweigen nur umso bekannter gemacht. Auf einmal waren viele Menschen entrüstet über das was mir passiert war und wollten meine Version der Geschichte hören. Allerdings wollte mich niemand in Österreich anhören; es waren die Amerikaner, die schockiert darüber waren, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man die Regelung des Ersten Verfassungszusatzes der amerikansichen Verfassung kennt, die die Redefreiheit garantiert, etwas, das wir in Europa dringend nötig haben. Ich wurde eingeladen auf der Gründungsveranstaltung der Freedom Defense Initiative zu sprechen, auf der nationalen Konferenz der ACT! For America beides in Washington DC. Ich habe in Berlin gesprochen, auf einer Demostration der Bürgerbewegung PAX Europa, sowie bei der Demonstration der Europäischen Friedensinitiative in Amsterdam. Die dänische Free Press Society in Kopenhagen wollte meine Ansichten über die Redefreiheit hören. Und gerade vor zwei Wochen überbrachte ich meinen israelischen Gastgebern die Botschaft, wie wichtig der Kampf Israels gegen die Islamisierung ist. Und heute erzähle ich Ihnen hier in Paris von meinem Prozess. Ich wurde nicht totgeschwiegen und sie werden es niemals schaffen mich zum Schweigen zu bringen.

Meine Damen und Herren!

Am 28. November 2010 wurden die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft dazu aufgefordert, eine unverfänglich klingende rechtliche Bestimmung umzusetzen, unter dem Namen “Rahmenrichtlinie zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit”, oder mit vollständigem Namen die “Rahmenrichtlinie des Rates 2008/913/JHA vom 28. November 2008 zum Kampf gegen bestimmmte Formen und Erscheinungen des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit mit Mitteln des Strafrechts.” Nach dem letzten Artikel der Rahmenrichtlinie sollen “Die Mitgliedsstaaten die notwendigen Maßnahmen einleiten um den Bestimmungen dieser Rahmenrichtlinie vom 28. November nachzukommen.”

Was bedeutet dies für die Redefreiheit in Europa?

Wenn man den gesamten Text der Rahmenrichtlinie durchliest (die man auf der Webseite der Rechtsabteilung der EU finden kann), wird man feststellen, dass “Jeder Mitgliedsstaat die notwendigen Maßnahmen einleiten soll ….. um sicherzustellen, dass die folgenden absichtlichen Handungsweisen strafbar sind.” Solche “absichtlichen Handlungsweisen” beinhalten “Verhaltensweisen die einen Vorwand darstellen für gezielte Handlungen, die gegen eine Gruppe oder Personen oder Mitglieder einer solchen Gruppe gerichtet sind, die sich durch ihre Zugehörigkeit zu Rasse, Farbe, Abstammung oder nationale oder ethnischen Ursprung definieren.”

Wenn man in Betracht zieht was Geert Wilders und mir – und vorher Gregorius Nekschot, Jussi Halla-aho und zahlreichen anderen – passiert ist, können wir uns alle vorstellen wer nach dieser Rahmenrichtlinie bestraft werden soll: jene die den Islam kritisieren.

Meine Damen und Herren!

Erst im Oktober setzte das Gericht einen Termin für meinen Fall fest. Ich musste diese Tatsache der Presse entnehmen – aus der NEWS, derselben linken Zeitschrift, die ursprünglich die Anklage gegen mich ins Rollen gebracht hatte. Ich wurde erst einige Tage danach offiziell über den Termin meiner Anhörung benachrichtigt.

Der Beweis, der in meinem Prozess vor einigen Wochen gegen mich vorgebracht wurde war das Transkript einer Tonbandaufnahme meines Seminars, das dem Gericht von demselben sozialitischen Magazin zur Verfügung gestellt wurden. Es beinhaltete Worte, die gar nicht von mir gesprochen worden waren, und Worte, die nicht öffentlich ausgesprochen wurden, was daher keine Rechtsverletzung darstellt.

Aber in meinem Fall geht es nicht in erster Linie um das Gesetz. Es ist ein politischer Prozess, und wie die anderen Prozesse von Geert Wilders und Jussi Halla-aho will man damit erreichen, dass jemand der sich gegen die barbarische Natur des Scharia Rechts wendte, mundtod gemacht wird.

In allererster Linie ist es die Absicht jeden zu entmutigen der darüber nachdenkt in meine Fußstapfen zu treten. Die Oligarchen, die Europa regieren, sind fest dazu entschlossen jede freimütige Diskussion über den Islam und seine rechtlichen Doktrinen unter ihren Bürgern zu verhindern.

Meine Damen und Herren,

Das sind die Methoden eines totalitären Staates.

Sie sind erfolgreicher als jene der Nazis und der Faschisten und der Kommunisten, weil sie leise und friedfertig ausgeführt werden, man benötigt keine Konzentrationslager oder Gulags oder Massengräber oder einen Schuss in den Hinterkopf mitten in der Nacht.

Es sind chirurgische Schnitte, die durch unsere Rechtssystem ausgeführt werden und sie sind ziemlich erfolgreich. Zwischen der Hinrichtung Theo van Goghs und der Rahmenrichtlinie der EU, die durch unsere Gerichte angewendet wird, gibt es für uns keinen Speilraum zum Manövrieren.

Wir werden systematisch zum Schweigen gebracht.

Meine Damen und Herren,

Ich bin kein Opfer. Ich werde für das was richtig ist eintreten. Ich werde verteidigen was verteidigt werden muss. Und vor allem, ich werde mein gottgegebenes Recht der freien Rede über das was passiert ausführen. Die Redefreiheit die einzigartige und wichtigste Freiheit die wir besitzen.

Ich tue dies für meine Tochter, und für ihre Kinder, für jene, die in einer Welt leben müssen, die wir jetzt für sie bereiten. Ich tue das, was unsere Großeltern vielleicht während der 30er Jahre hätten tun sollen, als ihre Freiheiten in Gefahr waren.

Die ist unsere Zeit. Dieser Kelch wird nicht an uns vorübergehen.

Es erinnert mich an eine Passage in der berühmeten Trilogie Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien

Es ist ein Gespräch zwischen Frodo dem Hobbit und Gandalf dem Zauberer und es geht um die gefährliche Suche auf die Frodo und seine Freunde gschickt wurden.

Frodo sagt: “Ich wünschte es ware nicht zu meiner Zeit passiert.”

Gandalf antwortet: “Das hoffe ich auch und alle, die in dieser Zeit leben und es miterleben. Aber es ist nicht an ihnen zu entscheiden. Alles was wir entscheiden müssen ist, was wir mit der Zeit tun, die uns gegeben wurde.”

Meine Damen und Herren,

Es ist an der Zeit für uns zu entscheiden was wir mit der Zeit anfangen, die uns gegeben wurde.

Das Aussprechen dieser Worte könnte mich hinter Gitter bringen. Ich könnte nach den Bestimmungen der Rahmenrichtlinie angeklagt werden und an das Land ausgeliefert werden, das einen europäischen Haftbefehl benutzt und ich würde dann von der europäischen Gendarmerie abgeführt werden.

Dies ist kein unwirkliches Szenario: es ist bereits Realität.

Es ist wahr, dass sich nur ein paar Menschen dieser Prozedur unterziehen müssen. Aber man benötigt auch nur ein paar Menschen.

Wie viele Menschen müssen sich dem unterziehen was Herr Wilders und ich durchmachen bevor alle anderen die Botschaft verstanden haben?

Wieviele Exempel müssen statuiert werden, bevor die restliche europäische Bevölkerung die neuen Regeln versteht und sich demütig unterwirft?

Und wir sollten uns ins Gedächtnis rufen wem sie sich letztlich unterwerfen. Sie werden sich unseren Nachfolgern in Europa unterwerfen. Sie werden sich denjenigen, die uns ersetzen, unterwerfen.

Meine Damen und Herren

Wir sollten uns daran erinnern, dass das Wort für Unterwerfung im Arabischen Islam ist.

Wenn genug Muslime in Europa leben – und es muss gar nicht die Mehrheit der Bevölkerung sein, sondern nur um fünfzehn oder zwanzig Prozent – werden wir unter islamischem Recht leben, und nicht unter den Gesetzen, die uns gegenwärtig regieren.

Wir werden nicht länger unter den konstitutinellen Rechten leben, die wir heute genießen. Unsere Rechte werden komplett durch die Scharia vorgeschrieben und abgetsteckt sein. Frauen werden gewissermaßen zum Hab und Gut ihrer Männer. Christen und Juden werden hinausgeworfen oder dazu gezwungen zum Islam zu konvertieren. Atheisten und Homosexuelle werden getötet.

Die Europäische Union würde diese Worte als ”Hassrede” betrachten. Nach der Rahmenvereinbarung würden sie als “Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” eingstuft werden, und ich könnte dafür verurteilt werden, dass ich sie ausgesprochen habe.

Aber sie sind in der Tat einfach die Wahrheit.

Jeder kann es nachweisen, wenn er die Geschichte studiert. Jeder der will, kann den Koran lessen und die Hadith und die Sunna des Propheten.

Weithin erhältliche offizielle Verträge, die auf islamischem Recht beruhen unterstreichen, dass meine Beschreibung keine “Hassrede” ist, sondern ein einfaches und genaues Lesen der Rechtsgrunsätze des islamischen Rechts.

Es ist offensichtlich geworden, dass das Aussprechen der Wahrheit über den Islam jetzt als “Aufhetzung zu religiösem Hass” angesehen wird.

Jetzt ist klar, dass Nicht-Muslime, die in der Öffentlichkeit die Lehren der Scharia aufdecken, “religiöse Lehren herabwürdigen”.

Wenn wir diese Regeln widerspruchslos akzeptieren, dann nehmen wir die Zumutung der Scharia in unseren eigenen Ländern hin. Und ich zum Beispiel werde nicht still sitzen bleiben während dies passiert.

Ich möchte nicht, dass meine Tochter unter der Scharia lebt.

Unsere Zeit ist kurz. Wenn Sie und ich sich keine islamische Zukunft für uns vorstellen können, dann müssen wir jetzt dagegen angehen.

Wenn wir das Recht der freien Meinungsäußerung und der freien Publikation erhalten wollen, dann müssen wir es jetzt ausüben.

Ich wünschte, dies ware nicht in meiner Zeit passiert. Aber das ist es.

Wir müssen die Zeit, die uns bleibt, gut nutzen.

This entry was posted in Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Frankreich, Video and tagged , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

One Response to Elisabeth Sabaditsch-Wolffs Rede in Paris, 18.12.2010

  1. Pingback: my-tag.de » Elisabeth Sabaditsch-Wolffs Rede in Paris, 18.12.2010Redefreiheit …

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Keep me up to date, sign me up for the newsletter!