30 Jahre Scharia in Europa

Quelle: Zentralrat der Ex-Muslime

GESCHRIEBEN VON: CAHIT KAYA

montag, den 21. februar 2011 um 18:30 uhr
30 Jahre Scharia in Europa Es gibt Grund zum Feiern. Nämlich das über dreißigjährige Existieren von Scharia-Gerichtshöfen in Europa. Diese Gerichte fungieren als Schlichtstelle unter Muslimen und fördern den Islamismus. Sie sind politisch anerkannt und geben der islamischen Parallelgesellschaft ihr egenes Rechtssystem.

Die Rache des Kolonialismus
Während in Mitteleuropa die Angst umgeht die Scharia könnte eingeführt werden übersehen viele, dass dies längst geschehen ist. In Großbritannien seit den sechziger Jahren mit den ersten Wellen muslimischer Einwanderer. Der europäische Kolonialismus rächt sich, denn die Zuwanderer stammen zumeist aus Indien oder Pakistan. Sie brachten als einstige Untertanen auch ihre von den Briten aus diesem Grund tolerierten Gesetze mit auf die Insel und sind auch nach Auflassung der britischen Kolonien dem eigenen Gesetz unterworfen: der Scharia.

Problem Scharia – das ungerechte islamische Recht
Geschaffene und definiert wurde die Scharia vom Begründer der schafitischen Rechtsschule durch Schafi’i. Als Quellen der Rechtsprechung gelten allgemein hin der Koran, die Sunna, der Konsens unter Rechtsgelehrten und der Analogieschluss. Natürlich gilt die Scharia nur für Muslime, denn Ungläubige werden oft ihren Rechten beraubt. Die Aussage der Frauen sind vor einem Scharia-Gericht nur halb so viel wert wie die eines Mannes. Ebenfalls trifft ein Scharia-Gericht Entscheidungen meist zugunsten des Mannes und untersteht dem patriarchalen Gedanken des Islams. Was bedeutet: auch wenn die Frau Recht hätte, so wäre es aus islamischer Sicht kontraproduktiv ihr Rechte einzugestehen um dadurch keine Frauenrechtsbewegungen einzuleiten, die dem Islam gefährlich sein könnten. Die Scharia grenzt sowohl Muslims aus, als auch Nicht-Muslime, wenn sie in einem islamischen Staat angewendet wird. In Europa führt die Scharia dazu der islamischen Parallelgesellschaft bereits ein eigenes Rechtssystem zu geben, welches in vielerlei Hinsicht gegen die Menschenrechte verstösst, aber toleriert wird. Neben den auch hier bekannten Islamzentren mit ihrem eigene Wirtschaftssystem in Form von Supermärkten, Geschäften und Lokalen, sehen sich die Islamgelehrten nun als offizielle Oberhäupter dieser islamischen Staaten im Staat und werden von der Politik hofiert. Offiziell in Großbritannien längst eingeführt, gibt es auch bei uns inoffizielle Scharia-Gerichtshöfe. Bereits wenn ein Urteil unter Berücksichtigung der Herkunft und des Islam als Religion milder ausfällt, da die Begründung lautet, wäre das eine Form der Scharia. Solche Fälle gab es in der Vergangenheit öfter. Aktuell in Österreich wurde eine Islamkritikerin wegen Herabwürdigung Mohammeds bestraft, während Kritik und Spott an Jesus oder dem Christentum meist zurecht nicht geahndet wird. Was in einem angeblich laizistischen Staat auch möglich sein muss. Und das, obwohl sie sich selbst auf islamische Überlieferungen der Sunna beruft, die ganz klar sagen, Mohammed war mit einem Kind verheiratet und mit nein Jahren hatten sie Geschlechtsverkehr. Denn so begründete die Richterin das Urteil: Beleidigung des Religionsstifters und die Unterstellung der Pädophile. Skurril wurde es, als sie anmerkte, weil er mit Aisha verheiratet war und er starb, als sie schon 18 war, könne hier nicht mehr von Pädophile gesprochen werden. Ein Freibrief für Pödophile, wenn sie anschließend das Kind heiraten und zusammen bleiben bis es erwachsen wird? Wie in Scharia-Gerichtshöfes wird hier Recht zu Unrecht, alleine mit dem Sinn, den Islam blind in Schutz zu nehmen. Auf Kosten der Meinungsfreiheit. Man findet sich in den Gerichten in einer islamischen Theokratie wieder.

Kampf gegen die Scharia

Maryam Namazie

One Law For All

In Großbritannien wurde, durch die Menschenrechtlerin und Ex-MuslimaMaryam Namazie, 2008 eine Kampagne gegen die Scharia-Gerichtshöfe und die dadurch begünstigten Menschenrechtsverletzungen gestartet. “One law vor all” setzt sich dafür ein die doppelte Rechtsprechung im Land zu beenden und alles auf herkömmliche Gerichte zu übertragen, was einer Demokratie würdig wäre. Hier ist ein Interview mit ihr auf “Jungle World” zu lesen.

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