Islamkritik: “Nicht krankhaft”, sondern sehr gesund!

Quelle: EuropeNews 30 März 2011
Leserbrief: Elisabeth Sabaditsch-Wolff antwortet auf den Artikel von Die Presse.com Farid Hafez, Wenn Meinungsfreiheit mit Hetze gegen den Islam verwechselt wird

Farid Hafez, ein sogenannter Experte für Islamophobie, äußert sich also zu meiner Person. Gut so, denn bis dato wurde mein Fall ja von den österreichischen Medien völlig ignoriert, nach dem Motto “Nur ned anstreifen”. Allerdings wäre es mir bedeutend wichtiger und lieber, würde Hafez sich mit den Inhalten meiner zahlreichen Reden auseinandersetzen, als ad Hominem Attacken zu reiten. Aber genau das tut er eben nicht, wie so viele andere Apologeten es ebenfalls verabsäumen, mir und den vielen anderen Kritikern des Islam (wir sind nicht Anti-Islam, aber gegen die Islamisierung, die keine “Wahnvorstellung”, sondern Realität ist!) mit sachlichen Argumenten zu antworten.

Es sind eben diese Apologeten, die permanent von der sachlichen, weil mit den eigenen Dokumenten schlagbar, zur emotionalen Ebene wechseln. Ich gehe davon aus, daß Herr Hafez mit den Inhalten des Koran, den Hadithen und der Sira (der Biographie von Mohammed) vertraut ist.

Ich gehe daher auch davon aus, daß Herr Hafez mit den über 200 Koranversen vertraut ist, die zu Haß und Totschlag gegen die sogenannten Kuffar (islamische Bezeichnung für Ungläubige, also Nichtmuslime) explizit aufrufen und die Woche für Woche in Moscheen weltweit gepredigt werden.

Weiters gehe ich davon aus, daß Herr Hafez das Konzept der Abrogation kennt, welches einige ältere mekkanische Verse mit späteren, medinensischen und wesentlich feindseligeren Versen rechtsverbindlich ersetzt. Herr Hafez, ich “behaupte” nichts, ich beweise lediglich die Gewaltaufrufe, indem ich aus dem Koran zitiere.

Bevor man mir willkürliches, aus dem Zusammenhang gerissenes Zitieren vorwirft: Es gibt im Koran keinerlei Zusammenhang, denn die Verse sind nach ihrer Länge angeordnet und nicht nach einem Zusammenhang. Aber diese Dinge weiß Herr Hafez ganz genau.

Auf das alles geht Herr Hafez, ebenso wenig wie alle anderen Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft, nicht ein. Es ist ja wesentlich einfacher, die Inhalte zu ignorieren, und stattdessen den Überbringer der Inhalte zu beschimpfen und schlecht zu machen.

Das gilt für mich ebenso wie für Geert Wilders. Genau die Verwendung von “globaler Kreuzritter” entlarvt Herrn Hafez als jemanden, der mit der Diktion der Organisation der Islamischen Konferenz – immerhin die weltweit zweitgrößte internationale Organisation – bestens vertraut ist, denn die OIC ist federführend in Sachen Islamophobie.

Es ist ja auch völlig gleichgültig, daß eine Phobie eine irrationale Angst ist und Islamkritiker sicherlich in keiner Weise irrational sind, sondern sich seit vielen Jahren mit den Lehren des Islam auseinandersetzen. Es gibt keine Islamophobie, es gibt nur die Angst der Linke und der Islamisten, daß normale Leute vom wahren Islam informiert werden.

Weiters lamentiert Hafez “diese Ausgrenzung des als “anders” markierten Menschen, welche keine Frage der Meinungsfreiheit ist.” Dabei wollen lediglich drei Prozent der Türken eine einheimische Frau heiraten, während es türkischen Frauen generell verboten ist, nicht-türkische Männer oder Ungläubige zu heiraten, im Gegensatz zu den 80 Prozent der russischen Einwanderern, die sich nicht gezwungen fühlen, eine “Rein-Gläubige” im Heimatland zu suchen.

Wer grenzt wen aus, Herr Hafez?

Und ist nicht Ehrenmord eben in diesem Zusammenhang die Spitze des Eisbergs? Wenn ein Vater seinem Sohn sagt, er soll der Tochter den Kopf abschneiden, weil sie sich vielleicht mit dem “Ungläubigen” zu sehr angefreundet hat, ist das nicht eine Art “Ausgrenzung des als anders markierten Menschen”?

Vergessen wir aber in diesen Zusammenhang auch nicht die Prediger, die Woche für Woche dank der Koranverse 7:166, 2:65, und 5:60 Juden als Affen und Schweine bezeichnen und sie daher ausgrenzen.

Unter anderem stellt Herr Hafez auch mein Weltbild in Frage. Ich kann es ihm erklären, denn es ist ganz einfach: Ich stehe für absolute Meinungsfreiheit, Demokratie, die Universellen Menschenrechte (im Gegensatz zu den Islamischen Menschenrechten der Kairoer Deklaration aus dem Jahr 1990), Pluralismus, für Gleichheit von Mann und Frau.

Ich frage Sie: Was ist daran verwerflich? Abschließend bedanke ich mich bei Herrn Hafez für seine Ferndiagnose, meine Ansicht sei “krankhaft”. Ich fühle mich aber sehr gesund.

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One Response to Islamkritik: “Nicht krankhaft”, sondern sehr gesund!

  1. mehrdad says:

    wenn man die geistigen ergüsse des herren hafez liest und mit ihre faktenreiche erwiderung vergleicht, fällt einem auf, dass die islamische seite niemals faktenbasiert diskutieren kann, sondern nur polemik und billige parolen bishin zu persönliche beleidigungen drauf hat.

    das zieht sich wie ein rotes tuch durch alle debatten, die ich bisher mit muslimen hatte. egal ob hartzler oder akademiker..sobald es um den islam geht, macht es bei gläubigen muslimen oben “click” und der islamchip setzt ein.

    sie sagen nichts als die wahrheit und sogar die islamische wahrheit über muhammad und werden für die wahrheit in österreich verurteilt..soweit ist es schon gekommen im westen.

    beste grüsse und ihnen alles gute,

    mehrdad

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