Ein kleiner Sieg für Sabaditsch-Wolff

Quelle: SOS Österreich 2. April 2011 von zwara

Landesgericht Wien, Verhandlungssaal 304 um 09:01

Angeklagt ist die Media Digital GmbH, Herausgeber der Tageszeitung Österreich und der Online- Zeitung oe24.at

Der Gegenstand der Verhandlung ist eine Falschmeldung der Austrian Propaganda Agency (APA) hinter vorgehaltener Hand auch „Die Firma“ genannt.
Aufgrund dieser Falschmeldung wurde Frau Elisabeth Sabaditsch-Wolff von den regimetreuen Medien Ungeheuerliches vorgeworfen. ESW hätte während eines Seminars die Behauptung aufgestellt: „Der Euro-Islam ist einfach nur Scheiße“.
Das Seminar selbst hat zu einer gesonderten Verhandlung zu einem (nicht rechtskräftigen) Skandalurteil geführt. Berichte auf Redegefahr und SOS Österreich

Da diese abenteuerlichen Vorwürfe gelogen unwahr sind, hat der Großteil der Mainstream Medien eine Gegendarstellung veröffentlicht. Unter anderem der ORF, aber auch die Onlineausgabe der Presse

Nun denn, oe24.at hat sich geweigert, der Aufforderung einer Gegendarstellung nachzukommen. Lieber ließen es die Verleumder auf eine teure Gerichtsverhandlung ankommen…

Landesgericht Wien, Verhandlungssaal 304 um 09:06

Sieg!!!
Die Verhandlung ist beendet. Ungläubig stehen Sabaditsch-Wolff und ihr Vertreter – Michael Rami – vor dem Richter.

Sofort nach der Eröffnung der Verhandlung durch Richter Mag. Handsur meldete sich der Verteidiger von oe24.at mit einem knappen Satz: „Wir ziehen zurück!“ zu Wort.
Wir hatten uns noch nicht einmal hingesetzt…

Der Verteidiger der islamophilen Onlineplattform akzeptierte die (laut Gericht) symbolische, angemessene Geldbuße und die Vertreter tauschten die Honorarnoten aus. Auch die Gerichtskosten werden dem Angeklagten zugeschlagen!

Fazit: Die Fahrt zum Gericht, ja sogar die Sicherheitskontrollen am Eingang haben länger gedauert, als die Verhandlung. Der Autor hatte noch nicht einmal sein Notebook hochgefahren.
Damit hat sich die österreichische Justiz wieder einmal zum Narren halten lassen. Von einem Medium, das nicht nur von der Presseförderung lebt, sondern auch von Werbung.
Werbung, die zum Großteil von Staatsbetrieben und auch der roten Stadt Wien bezahlt wird. Da somit die anfallenden Kosten dieser Farce dem Steuerzahler in Rechnung gestellt werden, wird diese Multikulti-Fanatiker ein müdes Lächeln kosten. Als Inquisitor lebt es sich in diesem ehemals schönen Land ausgezeichnet.

Für Elisabeth Sabaditsch- Wolff ist es ein bitterer Sieg. Für die Subventions-Empfänger mag es nur ein lästiger Federstrich sein, doch für die Mutter eines kleinen Mädchens war und ist es nicht so einfach.
Aufgrund dieser Falschmeldung war sie massiven Anfeindungen ausgesetzt, wurde sie auch angepöbelt. Ob für diesen Stress eine Geldbuße angemessen ist (Meinung des Autors)? Für die anonymen Schreiber eine Lappalie. Persönliche Konsequenzen für die Schreibtischtäter sind ausgeschlossen!

Und dennoch: Auch dieser kleine Hoffnungsschimmer ist nur ein weiterer Schritt auf einem steinigen Weg. Denn – gestern veröffentlichte die Presse einen Gastkommentar von Sabaditsch-Wolff:

Europas Islamisierung ist keine Wahnvorstellung

Man war schon fast geneigt, der „Presse“ dankbar zu sein, doch im Anschluss wurde eine kurze Beschreibung der Verteidigerin der Menschenrechte gedruckt:

Elisabeth Sabaditsch-Wolff lebte im Iran, in Kuwait und Libyen und hat sich dem „Kampf gegen die Islamisierung Europas“ verschrieben. Im Februar wurde sie wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ vom Wiener Landesgericht verurteilt.

Auf den ersten Blick scheint das harmlos, doch wurde vergessen, dass dieses Skandalurteil NICHT RECHTSKRÄFTIG ist. Ein Versehen???
Ein Federstrich nur, doch für ESW kann es sehr viel mehr bedeuten.

Die Hexenjagd ist noch nicht vorbei. Doch wir lassen Elisabeth Sabaditsch-Wolff nicht im Stich.

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2 Responses to Ein kleiner Sieg für Sabaditsch-Wolff

  1. Peter Kornfeld1 says:

    Ich beschaeftige mich Zeit meines Lebens mit Historischen Fragen, mit einer Schwerpunktsetzung auf Fragen des Mittleren Ostens. Ich kontaktierte Hr. Farid Hafez und forderte ihn und seine “Mitstreiter” (u.a. Hr. Bunzl) zu einer oeffentlichen Diskussion auf ueber sein Buch und Fragen der Geschichte des Islam und des Mittleren Ostens. Ich bot an, die Veranstaltung zu organisieren. 2 emails von mir blieben vislang unbeantwortet – ich vermute, dass dieser “Faecherkombinations – Lehrjunge” im Bereich der Geistes – und Sozialwissenschaften ganz einfach zu feige ist, sich einer solchen Diskussion zu stellen. Ich halte Sie auf dem Laufenden. Jede weitere unbeantwortete Nachricht meinerseits werde ich verwenden, um diesen Herren und seine Qualifikationen ins Laecherliche zu ziehen. Alleine sein Ausbildungswerdegang sagt mir, mit welcher Art von “Experten” ich hier zu tun habe

  2. Peter Kornfeld1 says:

    Ein weiteres email an Hr. Hafez blieb unbeantwortet, so auch eines, das ich an seinen Gewaehrsmann, Hr. John Bunzl verfasste. Ich werde nunmehr die Medien fuer diese Angelegenheit interessieren

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