Lars Hedegaard: Die Redefreiheit verteidigen

Quelle: EuropeNews 12 Juni 2011
Original: In Defence of Free Speech
Von Lars Hedergaard
Übersetzung von Liz/EuropeNews

Lars Hedegaards Ansprache auf einer Veranstaltung der Partei Die Freiheit in Kiel am 11. Juni 2011

Meine Damen und Herren,

Vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, auf dieser wichtigen Versammlung vor Ihnen zu sprechen. Offen gesagt, ich muss zugeben dass ich arge Zweifel hatte, ob ich ihre freundliche Einladung vor Ihnen zu sprechen annehmen sollte oder nicht.

Wie Sie wissen, bin ich der Präsident der Dänischen und der Internationalen Gesellschaft für Pressefreiheit. Beide Organisationen haben sich vollständig und ausschließlich dem Schutz der Redefreiheit verschrieben. Abgesehen davon haben wir weder eine politische noch eine religiöse Agenda.

Jedes Mitglied unserer Organisation ist herzlich eingeladen alles zu sagen, was er möchte und über jeden Punkt zu diskutieren, solange er nichts sagt oder tut, das im Gegensatz zur Redefreiheit steht. Aber als Organisation halten wir uns an ein Thema: die Verteidigung der Redefreiheit wo immer und von wem immer diese bedroht wird.

Nun bin ich also nicht hier her gekommen um ihre Partei, Die Freiheit, oder ihr politisches Programm, mit Lob zu überschütten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, so wie ich jeder demokratischen und freiheitlichen politischen Partei alles Gute wünschen würde – in Deutschland, in Dänemark und überall auf der Welt.

Man kann natürlich darüber streiten – und ich bin darauf vorbereitet dieses Argument anzuerkennen – dass der Kampf für die Meinungsfreiheit ein politischer Kampf ist. Ohne Zweifel der wichtigste politische Kampf unserer Zeit. Aber zu irgendeinem Zeitpunkt haben wir uns darauf verständigt, wir von der Gesellschaft für Pressefreiheit heißen jeden in unserer Mitte willkommen.

Ob diese Menschen Sozialisten, Liberale, Konservative sind, für oder gegen den Krieg in Afghanistan, für oder gegen die Europäische Union, für oder gegen hohe oder niedrige Steuern, Immigration oder was auch immer, ist für uns uninteressant.

Unter unseren Mitgliedern gibt es Menschen vieler politischer und religiöser Überzeugungen – Sozialdemokraten, Liberale und Konservative, Anhänger und Gegner des Wohlfahrtsstaates usw. Bei uns gibt es Christen, Juden, Buddhisten, Muslime und Atheisten. Wir kommen wunderbar miteinander aus, denn wir haben ein gemeinsames Anliegen: Meinungsfreiheit.

Die Meinungsfreiheit ist die absolute Grundvoraussetzung für jede andere Freiheit. Ohne sie kann es keine Demokratie, keine persönliche Freiheit, keine Rechtsstaatlichkeit, keine Gleichheit vor dem Gesetz, keine Gleichheit der Geschlechter geben. Genau genommen keinen sozialen oder wissenschaftlichen Fortschritt.

Unglücklicherweise denkt eine steigende Anzahl Menschen in unseren westlichen Gesellschaften – und insbesondere unseren Regierungen, in unseren Universitäten bei der Presse und unter Kirchenführern – dass die Redefreiheit zur Last geworden ist. Das es ein Affront ist für die Art Gesellschaft, die vernünftig ist und sich wohl verhält und die sie vorziehen. Sie denken, dass die Redefreiheit in unseren freien und demokratischen Verfassungen existiert und festgeschrieben ist, damit die Menschen nette Dinge zueinander sagen. Insbesondere sollen Menschen nicht die sogenannten ethnischen Minderheiten kritisieren, bei denen man ausnahmslos muslimische Minderheiten meint.

Nach Ansicht unserer regierenden Elite sollte jede Art der Kritik am Islam oder an der ungehinderten Immigration oder an dem steigenden Trend unserer westlichen Länder hin zu Parallelgesellschaften, als Rassismus betrachtet werden.

Nicht nur, dass Dissidenten nach allen Regeln der Kunst beschimpft und von höflicher Gesellschaft ausgeschlossen werden. Auch ihre Karrieren werden ruiniert. Sie werden aus ihren Jobs entlassen. Sie erhalten Drohungen. Sie werden zusammengeschlagen und manchmal auch getötet.

Jeder, der denkt, dass politischer Mord in faschistische oder die kommunistische Vergangenheit passt, sollte einmal über das Schicksal der beiden tapferen Holländer Pim Fortuyn und Theo van Gogh nachdenken, die von politischen Fanatikern abgestochen wurden.

Und sie sollten sich in Erinnerung rufen was kürzlich dem dänischen Künstler Kurt Westergaard und seinem schwedischen Kollegen Lars Vilks passiert ist. Glücklicherweise leben sie noch, aber sie werden von Leibwächtern der Polizei bewacht.

Aber welches Verbrechen haben Kurt Westergaard und Lars Vilks denn begangen? Sie haben irgendwelche Zeichnungen angefertigt!

Denken Sie mal darüber nach! Was glauben Sie was vor vierzig Jahren passiert wäre, wenn irgendeine wagemutige Seele behauptet hätte, dass die Verpflanzung des Islams in den Westen zu solch einer Staatsangelegenheit werden könnte? Die Menschen hätten gesagt er wäre reif für die Irrenanstalt. Und wenn es ein Politiker gewesen wäre, dann wäre seine Karriere schnell zu Ende gewesen. Genau das ist dem britischen konservativen Abgeordneten Enoch Powell passiert, als er vor den Konsequenzen der Massenimmigration gewarnt hat.

Und heute – da es für alle klar ist, wenn wir nicht die Augen verschließen – dass der orthodoxe Islam mit der Redefreiheit unvereinbar ist, werden neue Methoden bemüht um jeden zum Schweigen zu bringen der nicht spurt.

Wir sind an einem Punkt gekommen, an dem diejenigen, die die offizielle Staatsideologie des Multikulturalismus und des kulturellen und moralischen Relativismus vertreten, bei öffentlichen Diskussionen nicht mehr länger ihre Positionen aufrecht erhalten können. Ihnen sind die rationalen Argumente ausgegangen, denn mehr und mehr Deutsche, Holländer, Dänen, Briten, Italiener usw. stellen auf einmal fest, dass alle Kulturen eben nicht gleich sind und dass einige Religionen und politische Ideologien besser sind als andere.

Also mobilisieren sie den Justizapparat um Dissidenten anzuklagen und zu bestrafen für etwas, dass sie „Hassrede“ nennen.

Das ist der Grund, warum wir Prozesse wie die gegen meine Freunde Geert Wilders in Holland und Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Österreich und gegen mich selbst in Dänemark beobachten können.

Geert, Elisabeth und ich haben niemanden bedroht. Wir haben niemals zu Gewalt aufgerufen gegen jemanden. Wir sind weder antisemitisch noch rassistisch.

Wir haben einfach auf unser Recht bestanden eine totalitäre Ideologie zu kritisieren, die damit droht alles auszulöschen was Europa und der Westen im Laufe der vergangenen 350 Jahre erreicht haben.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Redefreiheit keine Einrichtung ist, die erschaffen wurde, damit die Menschen sich nett miteinander unterhalten. Ganz im Gegenteil. Die Meinungsfreiheit existiert um jene zu schützen, die Standpunkte laut vertreten, die die Menschen verabscheuen. Aussagen, die schockierend sind, empörend, von denen man noch nie etwas gehört hat und die – ja – reine Blasphemie sind.

Immer wenn ich die Chance dazu habe, nehme ich mir die Freiheit das leicht umzuformulieren, was der unvergleichliche englische Autor George Orwell einst sagte: Die Redefreiheit ist das Recht den Menschen zu sagen was sie nicht hören wollen.

Wenn Sie eine Definition suchen für Meinungsfreiheit, die man sich leicht merken kann, dann haben Sie sie hier gefunden!

Jeder, der sich die Mühe macht die Geschichte der westlichen Gesellschaften zu studieren, wird feststellen , dass jeder neue Gedanke, jede neuartige wissenschaftliche Hypothese oder Einsicht, jede neue Idee, die unsere westliche Zivilisation vorwärts gebracht hat konstant als ungeheuerlich, böse, im Gegensatz zu gesundem Menschenverstand und moralischer Integrität stehend, wenn nicht sogar ausgesprochen blasphemisch verurteilt wurde.

Wissenschaftlicher Fortschritt und Fortschritte im menschlichen Miteinander können außerhalb eines Klimas der Redefreiheit nicht stattfinden. Das bedeutet, dass die Menschen ein unbegrenztes Recht haben müssen jede verrückte Idee zu verfolgen , die ihnen gerade einfällt. Es muss ihnen gestattet sein zu beleidigen, lächerlich zu machen und blasphemisch zu sein.

Es ist das Charakteristikum eines jeden bekannten totalitären Systems – in der modernen Welt hauptsächlich Variationen des Faschismus, Kommunismus und Islams – dass es seinem Volk nicht gestattet Fehler zu machen, oder von einer Wahrheit abzuweichen, von der es denkt, dass sie gottgegeben sei.

Auch die Pioniere der europäischen wissenschaftlichen Revolution wurden teilweise verfolgt. Im Jahr 1616 – 73 Jahre nach seinem Tode – verurteilte die katholische Kirche das heliozentrische Weltbild des Kopernikus als häretisch. Im Jahr 1633 zerstörten sie buchstäblich die mediterrane Wissenschaft indem sie Galileo zwangen, seine Behauptung die Erde drehe sich um die Sonne, zurückzunehmen. Nicht, dass es in der realen Welt irgendeinen Unterschied gemacht hätte – außer dass die katholische Kirche dadurch ernsthafte Wissenschaftler aus Italien und den Mittelmeerländern verjagte und dadurch die wissenschaftliche und bald darauf auch die wirtschaftliche, politische Führung den Ländern im Norden und Westen Europas übergab.

Was Europa – und später die europäischen Gesellschaften in Übersee – von der islamischen Welt unterscheidet ist die Tatsache, dass religiöse Orthodoxie und religiöse Dummheit den Ansturm der Gedanken- und Meinungsfreiheit nicht überleben konnten.

Lassen Sie mich betonen, dass diese gesamte Entwicklung nicht hätte stattfinden können ohne Kritiker, die auf ihr Recht der Redefreiheit bestanden haben und genauer noch, ohne die hart erkämpfte Freiheit Religionen kritisieren zu dürfen, einschließlich des Rechts Meinungen zu äußern, die jemand als Blasphemie empfinden könnte. Wir sollten uns daran erinnern, dass jeder wichtige Schritt des sozialen Fortschritts – die Abschaffung des königlichen Absolutismus und die Privilegien des Adels und der religiösen Hierarchie, die Befreiung der Bauern,das Stimmrecht für Arbeiter, die Gleichstellung der Frau, die Abschaffung von Sklaverei und Apartheid, das Verbot Diener und Kinder zu schlagen usw. – ausnahmslos immer von Reaktionären und heiligen Männern bekämpft wurde als Gefährdung der gottgegebenen Ordnung. Es gibt also keinen Fortschritt in einer menschlichen Gesellschaft ohne einen unentwegten Kampf gegen genau dieses Konzept der Blasphemie.

Vor ein paar Tagen, auf einer Kirchenversammlung – dem so genannten Kirchentag – in Dresden, wiederholte der deutsche Bundespräsident Christian Wulff seine frühere Aussage, dass der Islam Teil Deutschlands sei und andere Teilnehmer bei dieser Konferenz sagten, man solle mehr tun um den Muslimen in Deutschland das Gefühl zu geben, willkommen zu sein.

Bundespräsident Wulff hätte sein christliches Publikum darüber aufklären sollen, dass wenn der Islam ein Teil von Deutschland wäre, die Meinungsfreiheit kein Teil Deutschlands sein kann. Wenn eine politische Ideologie so wie der Islam, nach dem jede Kritik am Propheten oder am Koran selbst mit dem Tode bestraft wird, ein Teil Deutschlands ist, dann wird die Redefreiheit ganz offensichtlich keinen Platz mehr haben in diesem schönen neuen Land.

Ihr Präsident hätte sagen können, dass Muslime ein Teil Deutschlands werden können, aber nur dann, wenn sie sich selbst von dieser kranken politischen Ideologie distanzieren, die jede Gesellschaft verkrüppelt hat in der sie in den vergangegen 1400 Jahren geherrscht hat.

Aber das hat er nicht gesagt.

Ich erwähne Präsident Wulffs Äußerung nicht, um die Schuld ihres Präsidenten oder Deutschlands herauszuheben. Ich erwähne es, weil ich sicher bin, dass sie alle bemerkt haben was Ihr Präsident gesagt hat und Sie sich gewundert haben was er damit sagen möchte.

Wir hören diese Ansicht immer wieder von Regierungen, Politikern und Kirchenführern in der gesamten westlichen Welt. Sie sagen, wir müssten dem Islam Platz schaffen in Europa, sie sagen der Islam sei eine Bereicherung für unsere Kultur.

Seltsamerweise hören wir nie, dass muslimische Führer, weder im Westen noch in den islamischen Ländern sagen, dass man mehr tun müsste für die Christen und Juden und die Menschen anderer Religionsgemeinschaften oder ohne Konfession, damit sie sich mehr willkommen fühlen in der muslimischen Welt.

Wir hören niemals, dass Regierungen oder religiöse oder politische Führungspersönlichkeiten im Haus des Dar-al-Islam (Haus des islams) fordern, dass Nicht-Muslime das Recht haben sollten sich ohne Furcht zu versammeln, dass sie das Recht haben sollten Kirchen oder Synagogen zu bauen. Dass es ihnen gestattet sein soll ihren religiösen Glauben frei zu äußern ohne Furcht vor physischen Attacken oder Diskriminierung. Mit anderen Worten, dass sie Religions- und Redefreiheit genießen sollten.

Stattdessen hören wir von endlosen und ganz oft grausamen und gewalttätigen Hetzjagden auf Nicht-Muslime in der gesamten islamischen Welt. In Algerien, Ägypten, Saudi-Arabien, Pakistan. Von Indonesien im Osten bis nach Nigeria im Westen.

Bald werden die letzten Christen aus dem Irak vertrieben sein. Das wird passieren, nachdem unsere Truppen das Land befreit haben. Was für eine Befreiung! In Ägypten – das eine demokratische Revolution gehabt haben sollte – hängen 8-19 Prozent der Bevölkerung noch der alten ägyptischen christlichen Religion an, und werden dafür getötet, christliche Mädchen werden immer weiter entführt und mit Zwang zur Konversion zum Islam gezwungen und dann mit Gewalt an einen muslimischen Mann verheiratet, und ihre Familien sehen sie nie wieder.

Ich denke Ihr Präsident und die anderen westlichen Führer hätten darüber nachdenken sollen bevor sie solche Äußerungen machen, die dazu dienen ihren Bürgen ein schlechtes Gewissen zu verursachen, denn im Großen und Ganzen sind die Muslime in die westlichen Gesellschaften schlecht integriert.

Wir leben in einer Zeit, in der die Redefreiheit unter dem heftigstem Beschuss liegt, den wir seit der Nazizeit erfahren haben, die damals vor zwei Generationen versuchten allen ihre absolutistische Regierung aufzuzwingen.

In einer Zeit, in der wir unsere Ansichten und Informationen über die wahren Bedrohungen unserer Zivilisation und unseres Lebensstils austauschen können, sind westliche Länder und internationale Organisationen eilig damit beschäftigt, den freien Diskurs zu unterbinden. Hassrede- und Blasphemiegesetze werden abgeklopft oder neu eingeführt als Mittel der Regulierung und Disziplinierung dessen was gesagt werden darf.

Mir scheint, dass das was politisch korrekt ist vom Wahlvolk festgelegt werden sollte, wenn es die Möglichkeit erhält allen Argumenten und jedem relevanten Stück Information zuzuhören.

Aber wir sind gerade im Begriff das Gegenteil zu tun. Zuerst sagen uns unsere Regierungen was politisch korrekt ist und dann entscheiden sie was man sagen darf ohne Furcht vor Ächtung oder Strafverfolgung.

Es ist an der Zeit, dass wir zu den Wurzeln unserer jüdisch-christlichen Zivilisation zurückkehren und zu den Gründervätern der Redefreiheit.

Lassen Sie mich aus einer Streitschrift zitieren, das von dem Engländer John Milton im Jahr 1644 veröffentlicht wurde. Die Sprache mag ein wenig altmodisch sein, aber die Gedanken sind so frisch und so relevant wie zu der Zeit als sie das erste Mal verfasst wurden:

„Wenn es eine große Sehnsucht gibt zu lernen, dann wird es auf Grund dieser Notwendigkeit viele Diskussionen, viel Geschriebenes und viele Meinungen geben: Die Meinung guter Menschen ist nichts anderes als Wissen im Werden.“

„Lasst die Wahrheit und das Falsche ringen; wer hat jemals in einer freien und offenen Gesellschaft die Verdrehung der Wahrheit zum Schlimmeren kennengelernt?“

„[Wahrheit] benötigt keine Politik, weder Listen noch Genehmigungen um sie siegreich zu machen.“

Milton fährt fort: „Wenn wir darüber nachdenken das Drucken zu regulieren, um dadurch das Verhalten recht zu machen, dann müssen wir alle Freizeit und Kurzweil regulieren, alles was dem Menschen Freude bereitet. Es darf keine Musik mehr gehört werden, kein Lied komponiert oder gesungen werden, als solche die schwermütig und dorisch sind. Man muss die Tänzer genehmigen, damit keine Geste, keine Bewegung oder Haltung unserer Jugend beigebracht werden kann, sondern nur was durch ihre Erlaubnis ehrenvoll scheint.“

Das sagte John Milton im Jahr 1644 zur Zeit der Englischen Revolution.

Wie ironisch, wie traurig, wie verachtenswert, dass wir 367 Jahre später wieder die Notwendigkeit diskutieren, Meinungen zu genehmigen, Verhalten zu regulieren und zu rechtfertigen und es uns tatsächlich wieder aufzuerlegen „dieses eiserne Joch äußerlicher Konformität“ – um noch einmal Milton zu zitieren.

Denn das ist genau das was wir tun, wenn wir Gesetze gegen Hassrede und Blasphemie einführen, wenn der Staat bestimmte Meinungen ausgrenzt und die Menschen, die sie äußern ins Gefängnis steckt.

Wo endet all dies? Milton wies darauf hin, dass es niemals enden wird.

Als nächstes werden sie das Internet regulieren, sie werden Emails nach falschen Meinungen absuchen.

Sie werden in die Privatsphäre eindringen und abhören was Menschen in ihren Heimen oder auf ihren Arbeitsstätten sagen.

Denn täuschen sie sich nicht. Wenn man reguliert was in der Öffentlichkeit gesagt wird, dann wird man den offenen Meinungsaustausch in den Untergrund treiben. Also wird das logische Ergebnis ein Polizeistaat sein mit Millionen schnüffelnder Stasiinformanten.

Solche Fälle haben wir in Europa schon erleben können.

Es ist höchste Zeit, dass die Menschen dies aufhalten. Eine Gesellschaft, die die Rede reguliert ist eine Gesellschaft, die nicht dazu in der Lage ist ihre Probleme zu lösen – ganz zu schweigen davon sich mit ihr zu identifizieren.

Und solch eine Gesellschaft ist dem Untergang geweiht.

Dies ist nicht die Welt, die wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wollen.

Wir müssen die Regeln für die Rede und die politische Korrektheit abschaffen.

Wir müssen alle Hassrede- und Blasphemiegesetze abschaffen.

Wir Mitglieder der Internationalen Gesellschaft für Pressefreiheit widmen all unsere Bemühungen und Mittel dem Ziel dies zu erreichen.

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One Response to Lars Hedegaard: Die Redefreiheit verteidigen

  1. Gan-Chan says:

    Francis Bacon sagt »Die Wahrheit – sie ist die Tochter der Zeit, nicht der Autorität.«

    Leider haben wir nicht mehr viel Zeit …

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