Islamophobie, Islamische Verleumdung und die OSZE

EuropeNews 1 November 2011
Original: Islamophobia, Islamic Slander and the OSCE, Gates of Vienna
Von Baron Bodissey
Übersetzung von Liz/EuropeNews

Wie bereits zuvor berichtet haben, hat Elisabeth Sabaditsch-Wolff gestern [am 28. Oktober2011] die Bürgervereinigung PAX Europa auf der Konferenz zur „Der Intoleranz und Diskriminierung der Muslime entgegentreten“ in Wien vertreten. Elisabeth präsentierte im Verlauf dieser Sitzung einen kurzen Text, den wir am 28.10. hier bereits veröffentlicht haben.

Eine längere Version desselben Textes hatte sie zuvor den Organisatoren dieser Konferenz übermittelt. Er enthielt detailliertere Argumente, sowie einen Anhang in dem das islamische Recht und Fußnoten für Quellen zitiert wurden. Eine übersetzte Version des Thesenpapiers erhalten Sie weiter unten.

Bürgerbewegung Pax Europa

In Kooperation und mit Unterstützung von

International Civil Liberties Alliance,
Mission Europa, Wiener Akademikerbund

Bei der heutigen Sitzung geht es darum, der Intoleranz und Diskriminierung von Muslimen im öffentlichen Diskurs entgegenzutreten. In Wirklichkeit jedoch konzentriert man sich auf den Begriff „Islamophobie“, der in den frühen 1990er Jahren von der Muslimbruderschaft erfunden wurde. Nach Meinung des Freiheits Zenrums [Freedom Center] von David Horowitz „ist es zu einer ‚Angelegenheit von extremer Wichtigkeit‘ für die Organisation der islamischen Kooperation geworden.“ Es scheint, als ob der in Großbritannien beheimatete Runnymede Trust im Jahr 1996 diese ‚akzeptierte‘ Definition geprägt hatte, die alle diese folgenden Komponenten beinhaltet:

1. Der Islam wird als monolithischer Blog angesehen, der statisch ist und auf die neuen Realitäten nicht reagiert.2.Der Islam wird als getrennt von anderen angesehen und darüber hinaus:
ohne gemeinsame Werte oder Ziele mit anderen Kulturen,
nicht durch sie beeinflusst, und
.ohne Einfluss auf sie.

3. Der Islam wird als dem Westen unterlegen betrachtet – barbarisch, irrational, primitiv und sexistisch.

4. Der Islam wird als gewalttätig, aggressiv, bedrohlich und den Terrorismus unterstützend angesehen, beteiligt an einem‚ Zusammenprall der Zivilisationen‘.

5. Der Islam wird als politische Ideologie betrachtet, der für politischen oder militärischen Vorteil genutzt wird.

6. Kritik des Westens durch den Islam wird kurzerhand zurückgewiesen

7. Eine feindliche Einstellung gegenüber dem Islam wird benutzt um diskriminatorische Praktiken gegenüber Muslimen zu rechtfertigen und um die Muslime aus der Mainstream Gesellschaft auszuschließen.

8. Anti-Muslimische Feindseligkeit wird als natürlich und ‘normal‘ akzeptiert.

Runnymede stand eine zeitlang in einer engen Beziehung zur Organisation Islamischer Kooperation. PAX Europa und ihre Unterstützer stellen mit großer Sorge fest, dass diese Definition – oder jede Definition – von Islamophobie die zugrundeliegenden Probleme mit dem Islam und seinen Lehren nicht anspricht.

Beispielsweise glaubt PAX Europa, dass der Islam den Frauen die gleichen Rechte wie den Männern verweigert. Nach der oben zitierten Definition würde die einfache Auflistung dieses Punktes Islamophobie darstellen. PAX Europa ist der Meinung, dass es für viele eine politische, ideologische Komponente des Islams gibt. Da diese Ideologie auch die Doktrinen von politischen Organisationen wie der Muslimbruderschaft nährt, ist es tatsächlich eine politische Ideologie. PAX Europa wird wegen Islamophobie angeklagt, weil sie diese Realität ansprechen, sogar wenn man die sachliche Basis für diese Aussage in diesem Fall begründen kann.

PAX Europa ist der Meinung, dass Kritik an einer Religion, einschließlich des Islams, legitim bleiben muss. Dies wird von der OSZE aufgegriffen in ihrer „Kritik an religiösen Praktiken (nur religiöser Praktiken, nicht die eigentliche Religion?, BPE) ist eine legitime Äußerung.“ Wir denken jedoch, dass auf Grund der Tatsache, dass Muslime keine monolithische Gruppe sind, für jene Muslime, die den Islam als Ideologie betrachten, es Elemente des islamischen Rechts gibt, die monolithisch sind, in der Weise, dass alle Muslime weltweit, ob sie in Europa, Asien, Afrika oder Amerika leben, den Koran und die Hadith (authentische Geschichten aus dem Leben Mohammeds) als die Grundlage ihrer Rechtssysteme betrachten. Bestimmte Gruppen, wie die Muslimbruderschaft kündigen dies an! Wie sollen Gruppen wie PAX Europa diese Dinge ansprechen, wenn es ihnen nicht gestattet ist über die Sprache und Doktrinen zu sprechen, die dies definieren?

Weiterhin stellen wir fest, dass die Unterscheidung zwischen „akzeptabler“ und „inakzeptabler“ Rede mit großer Sorge betrachtet wird. Wir möchten an das Versprechen der OSZE (Kopenhagen 1990) erinnern, das den großen Respekt vor der Meinungsfreiheit zum Ausdruck bringt:

Die teilnehmenden Staaten bekräftigen, dass

9.1) – jeder das Recht haben soll zur Meinungsfreiheit einschließlich des Rechts zur Äußerung. Dieses Recht soll die Freiheit beinhalten Meinungen zu haben und Informationen und Meinungen zu erhalten und zu übermitteln ohne Einmischung durch öffentliche Instanzen und ohne Berücksichtigung von Grenzen. Die Ausübung dessen kann Gegenstand von solchen Beschränkungen sein, die vom Gesetz vorgeschrieben sind und die mit internationalem Standard übereinstimmen.

Die teilnehmenden Staaten drücken ihre Verpflichtung aus,

10.1)  – das Recht eines jeden Menschen zu respektieren, sei es individuell oder gemeinsam mit anderen, frei Meinungen und Informationen über Menschenrechte und grundlegende Freiheiten zu erhalten und zu übermitteln, einschließlich des Rechts zur Verbreitung und Veröffentlichung solcher Meinungen und Informationen.

Wenn wir die Verpflichtungen der OSZE betrachten, dann erkennen wir ihren direkten Zusammenhang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

Article 19 AEdM: ?Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

PAX Europa ist der Meinung, dass die OIC (Organisation der Islamischen Kooperation) eine öffentliche Meinungsäußerung fordert, die mit der Schariagesetzgebung übereinstimmt. Dies schließt vermeintliche „anti-muslimische Reden“ ein, wie auch Fälle von „Diskriminierung“, ob sie beabsichtigt oder unbeabsichtigt sind. Dies ist keine Spekulation. Im Dezember 2005 setzte die OIC auf der dritten außerordentlichen Sitzung der islamischen Gipfelkonferenz, einen Zehnjahresplan um, um „den Herausforderungen“ zu begegnen, denen „die muslimische Umma gegenübersteht“. Artikel 6 der OIC Charta stellt folgendes fest:

?Der islamische Gipfel besteht aus den Königen und Oberhäuptern von Staaten und Regierungen von Mitgliedstaaten und ist die Höchste Autorität der Organisation. Er tritt alle drei Jahre zusammen um zu beratschlagen, politische Entscheidungen zu treffen, und eine Führung in all jenen Angelegenheiten zu bieten, die sich auf Angelegenheiten beziehen, die die Realisierung von Zielen betreffen und andere Dinge, die die Mitgliedstaaten und die Umma betreffen.
(1)

Sektion 1 des Zehnjahresplans behandelt „Intellektuelle und Politische Angelegegenheiten“ und in Kategorie VII, „Bekämpfung der Islamophobie“ lesen wir folgendes:

2. Die Betonung der Verantwortlichkeit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich aller Regierungen, um den Respekt gegenüber allen Religionen sicherzustellen und ihre Diffamierung zu bekämpfen [Hervorhebungen hinzugefügt]3. Bekräftigung der Notwendigkeit zur Bekämpfung der Islamophobie durch die Errichtung eines Beobachtungsgremiums beim Generalsekretariat der OIC um alle Formen der Islamophobie zu überwachen, einen jährlichen Bericht darüber zu verfassen und eine Kooperation mit den betreffenden Regierungs- und Nicht-Regierungsorgansationen sicherzustellen NGOs um die Islamophobie zu bekämpfen [Hervorherbungen hinzugefügt]

Wenn der Zehnjahresplan der OIC tatsächlich aus einem „Gipfel“ resultiert, und das tut er, dann bedeutet dies, dass der Plan die politischen Ziele und staatlichen Aktionen von nicht-EU-staatlichen Handelnden gegen Bürger der EU Mitgliedstaaten vorsieht. Weiterhin zeigt Artikel 6 der OIC Charta klar auf, dass die Initiative zum „Kampf gegen Islamophobie“ gegründet wurde als Ziel der OIC Mitgliedstaaten und der Umma. Weder die Europäische Union noch irgendeiner ihrer Mitgliedstaaten gehört zur Umma. Daher werden nicht nur die OSZE Verpflichtungen und der Artikel 19 der AEdM gefährdet, sondern es scheint so zu sein, dass dies im Namen von Handelnden ausländischer Staaten gemeinsam geschieht durch die OIC. Dies sollte nicht verwundern. Der Generalsekretär der OIC selbst, Ekmeleddin Ihsanoglu sagt im Auftrag der 57 OIC Mitgliedstaaten:

Indem wir gegen die dänischen Karikaturen und den holländischen Film „Fitna” vorgegangen sind, haben wir eine klare Botschaft an den Westen gesendet hinsichtlich der roten Linien, die nicht überschritten werden sollten. Wenn wir sprechen, dann ist sich der offizielle Westen und seine öffentliche Meinung nun der Empfindlichkeit diese Angelegenheit sehr bewusst. Sie haben ebenfalls damit begonnen, die Angelegenheit der Meinungsfreiheit ernsthaft zu untersuchen, aus einer Perspektive ihrer in sich wohnenden Verantwortlichkeit, die man nicht übersehen sollte.(3) [Hervorhebungen hinzugefügt].

Natürlich bedeutet das „wir“ die Führer der nicht-europäischen Mitgliedstaaten. Diese klare Botschaft ist eine Bedrohung um rigoros gegen das Recht der Redefreiheit der EU Bürger vorzugehen, oder eine „rote Linie“ werde überschritten! Welche „rote Linie“? Genau diese Sprache, die die OSZE benutzt, wenn sie die Islamophobie diskutiert liegt auf einer Linie mit der Sprache der OIC über dieses Thema. Hat die OSZE ihre Position hinsichtlich des Schutzes der Menschenrechte verändert, so dass es sie nur noch in gekürzter Form gibt, wenn Handelnde aus nicht EU Gesetzgebungen solche Forderungen stellen, formuliert als Hassrede? Noch wichtiger ist, wenn versucht wird, den öffentlichen Diskurs in eine Uneinigkeit über ihr Grundkonzept der Meinungsfreiheit hineinzusteuern. Wenn man versucht, Konflikte zu lösen indem man den öffentlichen Diskurs kontrolliert, dann ist dies grundsätzlich nutzlos, wie wir dies vor ein paar Jahrzehnten in Osteuropa miterleben durften und es steht grundsätzlich im Gegensatz zu den Zielen der OSZE.

Die Bürgerbewegung PAX Europa und ihre Unterstützer empfehlen dringend diese Strategie nicht weiter zu verfolgen.

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Anhang

Islamophobie

Die IOC hat einen Zehnjahresplan verabschiedet (4), der auf dem Gipfel im Dezember 2005 begann. Siebenundfünfzig Staatsoberhäupter repräsentierten die muslimischen Mitgliedstaaten der OIC auf diesem Gipfel. Ihre Mission war

das Bestreben, dass die UN eine internationale Resolution annimmt, um der Islamophobie zu begegnen und alle Staaten dazu aufzurufen, Gesetze zu erlassen dem zu begegnen einschließlich abschreckender Strafen (5)

Wenn westliche Offizielle eine Lesart verwenden, die die Begriffe einschränkt, die man benutzen darf, wenn man über das Verhalten islamistischer Extremisten diskutiert, dann setzen sie (vielleicht unabsichtlich) ein OIC Gebot um, das darauf abzielt Gesetze zu schaffen, die die „Islamophobie“ bekämpfen.

Nach den „Abschließenden Beobachtungen des Vorsitzenden“ bei der internationalen OIC Konferenz über „Terrorismus: Dimensionen, Bedrohungen und Gegenmaßnahmen“, die in Tunis, im November 2007 stattfand:(6)

Wie der Generalsekretär der OIC, Prof. Ekmeleddin Ihsanoglu feststellte, gibt es eine wachsende Notwendigkeit sich mehr mit den Angriffen der „diffamierenden Kampagnen, die versuchen eine bestimmte Zivilisation gegen eine andere anzustacheln und dabei Gewalt, Hass und Extremismus schüren und letztlich zu Terrorismus führen” zu befassen.„Wie dies bereits immer wieder von der OIC wiederholt wurde, muss die internationale Gemeinschaft Rufmordkampagnen gegen den Islam und die Muslime entgegentreten, um die Verbreitung der Islamophobie zu verhindern, die versucht einen Graben zwischen den Zivilisationen zu erzeugen , eine Situation, die zu einer neuen Form der Rassendiskriminierung geworden ist.“

Auf diese Weise versucht die OIC den Begriff „Rassendiskriminierung“ neu zu definieren. Weiterhin „streben“ nach Ansicht der OIC diese Diffamierungen danach, „insbesondere eine bestimmte Zivilisation gegen eine andere anzustacheln „ – das heißt, seine Meinung zu sagen wird als „Anstachelung“ betrachtet, so dass unter Androhung von Gewalt Stillschweigen gefordert wird. Auch wird behauptet, dass Verleumdung „letztendlich zu Terrorismus führe“. Das heißt: Bürger, die für ihren eigenen Standpunkt eintreten können der Anstachelung zu Terrorismus gegen sich selbst und ihrer Kultur beschuldigt werden.

Dies verlagert die Verantwortung für gewalttätige Taten vom Täter hin zum Opfer.

Das Wort „Rufmord“, das in dem oben stehenden Zitat benutzt wird, muss so verstanden werden wie es nach islamischem Recht definiert wird. Die Forderung, dass „die internationale Gemeinschaft gegen Rufmordkampagnen gegen den Islam und die Muslime bekämpfen muss“ erfordert eine staatlich geförderte Politik, die verlangt, dass nicht-muslimische Gesetzgebungen die islamischen Rechtsdoktrin über „Verleumdung“ umsetzen (siehe weiter unten).

Betrachten wir das Abschlusscommuniqué der Dritten Außerordentlichen Sitzung der Islamischen Gipfelkonferenz im Jahr 2005. Wieder einmal bestand es, da es sich hier um einen Gipfel handelte, aus den Staatsoberhäuptern der OIC. Der untenstehende Ausschnitt ist aus Sektion II, „Im politischen Feld“:(7)

Die Konferenz unterstreicht die Notwendigkeit zu einem gemeinsamen Bemühen, die erhabenen islamischen Werte zu reflektieren, der Islamophobie zu begegnen, der Verleumdung des Islams und seiner Werte und der Schändung islamischer heiliger Stätten, und dies in effektiver Weise mit Staaten wie auch mit regionalen und internationalen Institutionen und Organisationen zu koordinieren, um sie zu drängen, dieses Phänomen als eine Form des Rassismus zu kriminalisieren [Hervorhebungen hinzugefügt].

Dies provoziert eine Reihe von Fragen:

?1. Was bedeutet „regional”? Bedeutet das die Europäische Union?
?2. Was bedeutet „international”? Heißt das die Vereinten Nationen?
3. Die OIC fordert dazu auf, die „verleumderische“ Rede als „Rassismus“ zu kriminalisieren, aber in welchen Rechtsprechungen?
4. Und wie sieht die Beziehung zwischen „Verleumdung” und „Rassismus” aus?

Ein zusammenfassendes Dokument der Islamischen Konferenz der Außenminister in Bamako, Republik Mali, wurde im Juni 2010 veröffentlicht. Sektion 10 dieses Dokuments bezieht sich auf den Bericht des Generalsekretärs über die Verleumdung des Islams:(8)

Verleumdung von Religionen

5. Die Weltkonferenz erwägt, dass die Verleumdung einer individuellen Religion die Basis bietet und so unausweichlich zu einer Manifestation von Rassismus führt, einschließlich ihrer strukturellen Formen, wie der Islamophobie gegen die Anhänger dieser Religion. Weiterhin stellt die Verleumdung von Religionen, einschließlich ihrer Leugnung, die Hauptquelle von sowohl einer Hartnäckigkeit wie auch einer Mutation des Rassismus dar. UN Organisationen und spezielle Behörden sollten daher ihre gemeinsamen Anstrengungen verstärken, gemeinsam mit relevanten zwischenstaatlichen Organisationen wie der OIC, Programme umzusetzen und Initiativen zu unterstützen, um den Kampf gegen die Verleumdung von Religionen und Manifestationen jener in jedweder Form aufzunehmen.[Hervorhebungen hinzugefügt]

Mit anderen Worten. „Verleumdung“ wird gleichgesetzt mit „Rassismus“ und die „Verleumdung von Religionen“ bedeutet „Islamophobie“.

Nun müssen wir betrachten, was die OIC mit dem Begriff „Rassismus“ meint. In demselben Bericht aus dem Jahr 2001, unter der Unterüberschrift „Gegenwärtige Formen des Rassismus“, sind insbesondere die Sektionen 3 und 4 relevant für diese Frage. Viele Dokumente über „Rassismus“ aus anderen Quellen als der OIC scheinen mit Sektion 4 im Einklang zu sein, aber nicht mit Sektion 3. Dennoch kann man Sektion 4 nicht verstehen, wenn man nicht zuerst Sektion verstanden hat.(9)

3. Gegenwärtige Formen des Rassismus basieren eher auf einer Diskriminierung und Herabsetzung auf einer kulturellen wie auch auf einer biologischen Basis. Dies beinhaltet einen steigenden Trend zur Islamophobie im Sinne einer bestimmten Form der Xenophobie in nicht-muslimischen Gesellschaften, was sehr alarmierend ist.

Beachten Sie, dass „Rassismus“ hier von der OIC definiert wurde und unter die Kategorie „Gegenwärtige Formen des Rassismus“ fällt. Ohne dies zuerst gelesen zu haben, kann man nicht die gleichen Schlussfolgerungen ziehen über das, was in Sektion4 gesagt wird:

4. Der Ausschuss zur Eliminierung rassischer Diskriminierung und die Kommission für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit ihren ergänzenden Organen und Mechanismen hat eine wichtige Führungsrolle bei der Eliminierung der gegenwärtigen Formen des Rassismus….

Basierend auf der Definition in Sektion 3, während sich Sektion 4 auf „gegenwärtige Formen des Rassismus” bezieht, hat dies nichts mit Biologie oder Rasse zu tun. Sektion 4 fährt folgendermaßen fort:(10)

… Alle Regierungen sollten vollständig mit dem Ausschuss und Sonderberichterstatter für gegenwärtige Formen des Rassismus, rassischer Diskriminierung, Xenophobie und damit zusammenhängender Intoleranz zusammenarbeiten, mit der Aussicht sie zu befähigen ihre Mandate zu erfüllen und die Vorfälle gegenwärtiger Formen des Rassismus, genauer gesagt der Diskriminierung basierend auf einer Religion zu untersuchen, einschließlich solche gegen den Islam und Muslime.

Zusammengefasst sind demnach gegenwärtige Formen rassischer Diskriminierung tatsächlich eine Diskriminierung basierend auf einer Religion, insbesondere des Islam. Noch mal, „Verleumdung“ wird mit Rassismus gleichgesetzt und die „Verleumdung von Religionen“ bedeutet „Islamophobie“. Dies sind extraterritoriale Forderungen: Die OIC ruft nicht-muslimische Staaten dazu auf Gesetz zu erlassen, die besonders dazu geeignet sind islamisches Recht umzusetzen.

Wie bereits weiter oben erwähnt, hat die OIC auf ihrer dritten außerordentlichen Sitzung der Islamischen Gipfelkonferenz im Jahr 2005 einen Zehnjahresplan in Kraft gesetzt, um „den Herausforderungen zu begegnen, denen sich die islamische Umma gegenübersieht.“ Da es ein außerordentlicher Gipfel war, wurde er von den Staatsoberhäuptern der muslimischen Ländern besucht. Es gibt keine politische oder rechtliche Ebene, die höher anzusiedeln ist als diese in der islamischen Welt; diesen Gipfel kann man vernünftigerweise als autoritatives Organ der gesamten Umma ansehen, wie dies klassisch im islamischem Gesetz definiert wird.

Sektion 1 des Zehnjahresprogramm deckt „Intellektuelle und Politische Angelegenheiten“ ab und in der Kategorie VII, „Bekämpfung von Islamophobie“ lesen wir folgendes:(11)

1. Stärkung der Verantwortlichkeit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich aller Regierungen, um den Respekt für alle Religionen sicherzustellen und ihre Verleumdung zu bekämpfen. [Hervorhebungen hinzugefügt]

„Alle Religionen“ scheint umfassend und multikulturell zu sein und so einer breiten Unterstützung wert. Jedoch sondert der nächste Punkt den Islam aus um ihm besondere Aufmerksamkeit zu widmen:

2. Die Bekräftigung der Notwendigkeit gegen Islamophobie vorzugehen, durch die Einrichtung einer Beobachtungsbehörde am OIC Generalsekretariat, um alle Formen der Islamophobie zu durchleuchten, einen jährlichen Bericht darüber zu verfassen und eine enge Kooperation mit den entsprechenden Regierungs – und Nicht-Regierungsorganisationen sicherzustellen, NGOs, um die Islamophobie zu bekämpfen. [Hervorhebungen hinzugefügt]

Die OIC schlägt vor, die interne Rechtsprechung nicht-muslimischer Nationen zu untersuchen um herauszufinden, ob sie sich in Übereinstimmung mit ihren Regeln befinden.

3. Das Bestreben, dass die Vereinten Nationen eine internationale Resolution annehmen um Islamophobie zu bekämpfen und alle Staaten dazu aufzurufen Gesetze zu erlassen sie zu bekämpfen, einschließlich abschreckender Strafen. [Hervorhebungen hinzugefügt]

Mit anderen Worten, die OIC verlangt, dass die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union Gesetze verabschieden, die Islamophobie zu kriminalisieren. Dies ist ein direkter extraterritorialer Aufruf sich den islamischen Gesetzen zu unterwerfen und die auf der Scharia basierenden Verbrechen und Strafen einzuführen. Es ist kein Aufruf „alle Religionen zu respektieren“, sondern für andere Nationen Gesetze zu erlassen und „Islamophobie“ zu einem strafbaren Straftat zu machen.

Islamophobie besteht aus der „Verleumdung einer Religion“, wie dies nach islamischem Gesetz definiert ist. Die „Verleumdung des Islams“ ist nicht dasselbe wie das Wort „Verleumdung“ so wie es im westlichen Sinne verstanden wird. Für die OIC ist der Islam die einzige Religion auf die „Verleumdung“ angewendet werden kann und das Hauptaugenmerk liegt ausschließlich auf Islamophobie. Man fordert, dass der Westen Schariastraftaten und -strafen umsetzt, indem man das rechtlich – und konstitutionell – gestützte Recht der Redefreiheit verletzt.

Für die Vereinten Nationen würde dies bedeuten, dass eine solche Resolution die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte null und nichtig macht.

Islamische Verleumdung

Umdat al-salik wa ‘uddat al-nasik, oder The reliance of the traveller and tools of the worshipper wird im Allgemeinen auch nur Reliance of the Traveller genannt, wenn er im Englischen zitiert wird.

Wir zitieren hier aus der überarbeiteten Auflage (veröffentlicht 1991, überarbeitet 1994) mit dem Untertitel „Das klassische Handbuch des Islamischen heiligen GesetzesUmdat al-Sali von Ah nad ibn Naqib al-Misri (769/1368) in Arabisch mit gegenüberliegendem Englischen Text, Kommentaren und Anhängen“, herausgegeben und übersetzt von Nuh Ha Mim Keller. Der Verlag wird gelistet als amana publications aus Beltville, Maryland.

Dies ist eine offizielle Quelle des sunnitischen islamischen Rechts, das als solches durch die Al-Azhar Universität in Kairo beglaubigt wurde. Es gibt keine höhere Autorität in der sunnitischen islamischen Doktrin als die Al-Azhar; sie ist das ähnlichste Equivalent zum Vatikan, das man im Islam finden kann. Er [Reliance of the Traveller] wurde auch durch die Regierungen von Ägypten, Jordanien, Syrien und Saudi Arabien als autoritativ anerkannt.

Die durch die OIC vorgeschlagenen Gesetze gegen „Verleumdung einer Religion“ wurden dem Reliance of the Traveller entnommen, Buch R „Seinen Mund halten“, § 2.0, „Verleumdung (Ghiba),“ r2.2: [12]

Verleumdung und Geschwätz sind die beiden hässlichsten und treten am häufigsten gemeinsam mit Eigenschaften unter Menschen auf, einige Menschen sind davor sicher. Ich habe damit begonnen wegen der weit verbreiteten Notwendigkeit die Menschen davor zu warnen.

Und ein wenig weiter in r2.2:(13)

Verleumdung (ghiba) bedeutet, etwas über eine Person zu sagen, dass er nicht mögen würde …

Dann r2.3: (14)

Hinsichtlich des Geschwätzes — es besteht darin, die Worte von jemandem zu zitieren in einer Weise, die die Beziehungen zwischen beiden verschlechtert.

Dies ist offensichtlich nicht die westliche Art des Verständnisses von Verleumdung. Nach dieser Definition bedeutet jemanden zu verleumden etwas über ihn zu sagen, dass er nicht mögen würde.

Wir gehen weiter mit dem „Beweis eines Verbots“, r2.4: (15)

Die oben angeführten Definitionen von Verleumdung und Geschwätz. Hinsichtlich einer Entscheidung über sie, ist es so, dass sie ungesetzlich sind durch Übereinkunft ….. der Muslime.

Das bedeutet, dass der Richtspruch absolut ist. Es gibt keine Unstimmigkeiten darüber unter muslimischen Gelehrten.

Ein Zitat des Propheten Mohammed in der Rechtsfrage, r2.6: (16)

Der Prophet … sagte:
?(1) Der Geschwätzige wird nicht ins Paradies kommen.

Als Nächstes kommt: (17)

(2)Wisst ihr was Verleumdung ist? „…“ Es ist wenn etwas von deinem Bruder erwähnt wird welches er nicht mögen könnte.
(3) Der Muslim ist der Bruder eines anderen Muslims. Er betrügt ihn nicht, lügt ihn nicht an, oder (ver)zögert wenn jener Hilfe benötigt. Alles von einem Muslim ist unverletztlich gegenüber seinem Mit-Muslim: seine Reputation, sein Blut.

Wenn daher ein Nicht-Muslim etwas über den Islam sagt, was wahr ist, aber was Muslime Ungläubige nicht wissen lassen wollen, dann ist er nach dem Islam trotzdem der Verleumdung schuldig. Dies ist weit entfernt vom westlichen Verständnis der Verleumdung.

Jede Regel hat ihre Ausnahmen und so verhält es sich auch bei der Verleumdung im Islam. Es gibt sechs Gründe für eine Erlaubnis zur Verleumdung, aber ich werde nur einen davon aufzeigen, die „Erlaubte Verleumdung“, r2.16: (18)

Verleumdung, obwohl sie ungesetzlich ist, ist manchmal erlaubt zu rechtlichen Zwecken … der legitimierende Faktor, dass es so ist, beinhaltet eine Billigung des Ziels durch das heilige Gesetz, das man mit anderen Mitteln nicht erreichen kann.

Wenn also ein Muslim heiliges Recht nicht anwenden kann, außer wenn er jemanden betrügt, dann darf er diese Person betrügen.

Der Kern dieser Sache liegt aber hier: „Geschwätz (Namima)“, § r3.0 und r3.1: (19)

In der Tat ist es so, dass Geschwätz nicht darauf beschränkt ist, sondern eher daraus besteht irgendetwas aufzudecken, dessen Offenlegung nicht erwünscht ist … Die Realität des Geschwätzes liegt in der Enthüllung eines Geheimnisses, und darin etwas Geheimes zu offenbaren, dessen Offenlegung abgelehnt wird. Eine Person sollte nicht über etwas reden, das ihr an anderen Personen aufgefallen ist, außer wenn es den Muslimen Nutzen erbringt…

Dies hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem europäischen Verständnis von dem, was Verleumdung oder Beleidigung bedeutet. Und alle Muslime sind überall an diese Regel gebunden.

Weiterhin sagt r3.1(1): (20)

Jeder, der mit einer Geschichte konfrontiert wird, die besagt, „Der und der hat das und das über dich gesagt,“ muss sechs Dinge tun … (3) ihn hassen zum Wohle Allahs …

Noch einmal, dies ist eine Pflicht. Von allen Muslime wird erwartet, dass sie diese Regel beachten.

Die oben angeführten Zitate aus dem islamischen Recht bilden die Grundlage für die „Verleumdung einer Religion“ so wie es von muslimischen Gelehrten und Juristen verstanden wird. Alles was den Propheten Mohammed beleidigen könnte ist laut Definition Verleumdung und ungesetzlich. Es ist diese Definition der Beleidigung, die die OIC versucht nicht-muslimischen Nationen aufzuzwingen.

Zitat von der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC) in Bezug auf die Krise um die dänischen Mohammed Karikaturen:

Die wütende Reaktion in der muslimischen Welt … beruht hauptsächlich auf der vorsätzlichen und absichtlichen Attacke auf die verehrte Person des Propheten, dessen heilige Position, Botschaft und Lehren böswillig und berechnend von den sogenannten Verteidigern der Freiheit geschändet wurden.H.E. Prof Ekmeleddin Ihsanoglu, Generalsekretär der OIC

Bahrain Tribune Daily, 29. January 2006 (21)

Vom Obersten Islamischen Rat (auf IslamOnline), auch betreffend die Karikaturenkrise:

Der SIC verurteilt in den schärfsten möglichen Worten die Veröffentlichung solch beleidigender Karikaturen. Diese Karikaturen sind nicht gut für die Muslime, Christen und sogar Atheisten, sondern wird nur die nationale Einheit in ihren Grundfesten erschüttern. Chefredakteure sollten nicht die Redefreiheit als Entschuldigung benutzen, um eine bestimmte Religion zu beleidigen; sonst fordern sie eine extreme Antwort von den Beleidigten heraus, die schwerwiegende Konsequenzen beinhalten.

Mohammad Hamdan, Vorsitzender des Obersten Islamischen Rates.

Arab News, 13. Januar 2006 (22)

Ein Theologieprofessor an der Al-Azhar Universität in Kairo sagte:

“Jene Karikaturen sind sehr verletzend für die Gefühle eines jeden Muslim und für den Islam als eine Religion. Erwarten Sie, dass die Muslime sich still verhalten, oder dass sie aufstehen und ihre Religion verteidigen?“
Moeti Bavoumi, Theologieprofessor, al-Azhar Universität
Arab News, 9. Dezember 2005 [23]

Ein Bericht über das, was der Imam an der Moschee des Propheten in Medina sagte:

Er sagte, in der Vergangenheit hätten viele Menschen versucht den Propheten zu verleumden: „Sie wurden in den Mülleimer der Geschichte geworfen und niemand erinnert sich an sie.“Scheich Ali Al-Hudaify (Saudi Arabien)

Arab News, 28. Januar 2006 (24)

Der Vorsitzende des saudischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten in der Majlis al Shura (Beratendes Gremium):

[Die saudische Regierung] akzeptiert nichts das dem Islam und dem Propheten schadet oder die freundschaftlichen Beziehungen zerstört, die die muslimische Welt und den Westen verbinden, unter jeder Voraussetzung.Dr. Bandar al Ayban

Asharq Al-Aswat (London), 27. Januar 2006 (25)

Diese Sprache ist relativ eindeutig: Man versucht aus der Verleumdung des Islams eine Straftat zu machen, wobei „Verleumdung“ durch den Islam definiert wird. Sein Ziel ist es, den Nicht-Muslimen das Recht zu verweigern über den Islam zu sprechen. Dies ist keine Verleumdung wie sie nach westlichem Verständnis definiert wird. Verleumdung nach westlichem Recht erlaubt immer noch die Redefreiheit, wenn diese Rede nicht ins Extreme gesteigert wird. Aber wenn Muslime einen nicht-Muslim der Verleumdung beschuldigen, dann meinen sie, dass sie [die Nicht-Muslime] nicht das Recht haben, über den Islam zu sprechen.

Die OIC will, dass die westlichen Regierungen ihre Version der Verleumdung innerhalb ihrer Rechtsprechung einführen.

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Anmerkungen:

?1.  Article 6, Charter of the Organisation of the Islamic Conference

2.  VII “Combating Islamophobia,” Ten-Year Programme of Action to Meet the Challenges Facing the Muslim Ummah in the 21st Century, Third Extraordinary Session of the Islamic Conference, Makkah al Mukarramah — Kingdom of Saudi Arabia, 5-6 dhul qa’dah 1426h 7-8 December 2005, at URL: http://www.oic-oci.org/ex-summit/english/10-years-plan.htm.

3.  Speech of His Excellency Prof. Ekmeleddin Ihsanoglu, Secretary General of the Organization of the Islamic Conference, at the Thirty-Fifth Session of the Council of Foreign Ministers of the Organization of the Islamic Conference, Kampala — Republic of Uganda, 18-20 June 2008, OIC/CFM-35/2008/SG-SP. Cited hereafter as “Speech of OIC Sec Gen Ihsanoglu.”

4.  The Third Extraordinary Session of the Islamic Summit, Makka Almukarama, Organization of the Islamic Conference, 7-8 December 2005, at http://www.oic-oci.org/ex-summit/english/10-years-plan.htm. Cited hereafter as OIC, Third Extraordinary Session — Ten-Year Progamme.

5.  OIC, Third Extraordinary Session — 10 Year Plan OIC, Third Extraordinary Session — Ten-Year Progamme.

6.  OIC International Conference on Terrorism: Dimensions, Threats and Countermeasures — Concluding Observations from the Chair, 15-17 November 2007, Tunis, at 2, at URL: http://www.oic-oci.org/english/article/terrorism_conference_concl-en.pdf.

7.  “Political Field,” Final Communiqué of the Third Extraordinary Session of the Islamic Conference “Meeting the Challenges of the 21st Century, Solidarity in Action, Makkah al-Mukarramah, 5-6 Dhul Qa’Adah 1426H (7-8 December 2005), URL: http://www.oic-oci.org/oicnew/english/conf/is/ex-3/fc-exsumm-en.htm.

8.  “Defamation of Religions,” Reports of the Secretary General on the Legal Affairs Submitted to the Twenty-Eighth Session of the Islamic Conference of Foreign Ministers, Bamako, Republic of Mali, 4-8 Rabi-ul-Thani, 1422H (25-29 June, 2001) at http://www.oic-oci.org/oicnew/english/conf/fm/28/28-ICFM-SG-Rep-en/28-IC…. Cited hereafter as “Twenty-Eighth Session of the Islamic Conference of Foreign Ministers, Bamako.”

9.  “Contemporary forms of Racism,” Twenty-Eighth Session of the Islamic Conference of Foreign Ministers, Bamako.

10.  “Contemporary forms of Racism,” Twenty-Eighth Session of the Islamic Conference of Foreign Ministers, Bamako.

11 .  VII “Combating Islamophobia,” Ten-Year Programme of Action to Meet the Challenges Facing the Muslim Ummah in the 21st Century, Third Extraordinary Session of the Islamic Conference, Makkah al Mukarramah — Kingdom of Saudi Arabia, 5-6 dhul qa’dah 1426h 7-8 December 2005, at URL: http://www.oic-oci.org/ex-summit/english/10-years-plan.htm.

12.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.2

13.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.2

14.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r23

15.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.4

16.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.6

17.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.6

18.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r2.16

19.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r3.1

20.  Keller, Reliance of the Traveller, at § r3.1

21.  “OIC Condemns Publication of Cartoon of Prophet Muhammad (PBUH),” IRNA (Iranian Republic News Agency), Tehran, 31 January 2006, at http://www.workablepeace.org/Cartoons/oic.pdf

22.  Ahmad Maher, “Norwegian Muslims Blast Magazine Over Prophet Cartoon,” 11 January 2006, at http://www.islamonline.net /English/News/2006-01/11/article05.shtml

23.  Jan M. Olson, “Muslim Reaction to Danish Cartoons of Prophet Muhammad Remind some of Rushdie’s Experience,” Associated Press, 10 December 2005, at http://www.nctimes.com/special_reports/religion/article_362349a2-7bcc-5e…

24.  P.K. Abdul-Ghafour, “Imams Back Call for Danish Boycott in Cartoons Row,” Arab News, 28 January 2006, at http://www.arabnews.com/?page=1§ion=0&article=76941&d=28&m=1&y=2006

25.  Turki al-Suheil, “Saudi Arabia Recalls Envoy in Danish Row,” Asharq Alawsat, 27 January 2006, at http://aawsat.com/english/news.asp?section=1&id=3571.

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