Heute erneute Verhandlung gegen Islamkritikerin

Quelle: Blu-News

Die österreichische Islamkritikerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff wehrt sich weiter gegen ihre Verurteilung, weil sie Sex mit neunjährigem Mädchen als Pädophilie bezeichnet hatte.

Kämpft seit Jahren um das Recht auf freie Meinungsäußerung: Elisabeth Sabaditsch-Wolff (Bild:  Fabian Hossfeld)Kämpft seit Jahren um das Recht auf freie Meinungsäußerung: Elisabeth Sabaditsch-Wolff und Geert Wilders. (Bild: Fabian Hossfeld)

Elisabeth Sabaditsch-Wolff war wegen Herabwürdigung einer Religion verurteilt worden. Sie hatte den Propheten Mohammed als pädophil bezeichnet, da er nach islamischer Überlieferung mit der sechsjährigen Aische eine Ehe schloss und drei Jahre später mit dieser diese Ehe auch vollzog. 120 Tagessätze soll das frühere Mitglied im Kabinett des österreichischen Bundeskanzlers Wolfgang Schüssels an Strafe entrichten.

Denn nach Ansicht des Gerichts darf der Geschlechtsverkehr Mohammeds mit einer Minderjährigen deswegen nicht als Pädophilie bezeichnet werden. Schließlich habe Mohemmed diese Ehe so lange aufrechterhalten, bis seine junge Frau das 18. Lebensjahr überschritten hatte. Die an aberwitzige heranreichende Begründung wurde auch in der Berufung im Dezember 2011 aufrechterhalten.

Der Staat will die Meinung seiner Bürger beurteilen

Im Mai 2013 wandte sich Elisabeth Sabaditsch-Wolff an den Obersten Gerichtshof. In der Eingabe, die heute verhandelt wird, macht sie geltend, die Parlamentarische Versammlung des Europarates habe in seiner Empfehlung vom 29. Juni 2007 festgehalten, dass dieses Organ sich gegen den Straftatbestand der Blasphemie aussprach.

Eine Sichtweise die im Oktober 2010 von der European Commission for Democracy through Law of the Council of Europe geteilt wurde. Im Laufe des Prozesses machte Sabaditsch-Wolff auch darauf aufmerksam, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte es als zulässige Äußerung betrachtete, wenn dem Christentum vorgeworfen werde, es sei von Antisemitismus durchsetzt und gleichsam die Wurzel für die Verbrechen von Ausschwitz. Dies sei ein Beitrag zur öffentlichen Diskussion.

Der heutige Tag wird erweisen, inwieweit die Kritik an der Ehe mit Minderjährigen, die der Islam als zulässig ansieht, angesichts des großen Leids kleiner Mädchen als ein Beitrag zur öffentlichen Diskussion durch die österreichische Justiz betrachtet wird. (blu-News Redaktion)

Update: Wie Europenews meldet, wurde das ursprüngliche Urteil gegen Elisabeth Sabaditsch-Wolff bestätigt. Die Islamkritikerin wird nun den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen.

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One Response to Heute erneute Verhandlung gegen Islamkritikerin

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